Wollüberhose Bärenkind
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Bei der Wollüberhose von Bärenkind hat unsere Autorin Severine ausnahmsweise nicht erst die Windel kennengelernt, sondern umgekehrt: Für den Green-Business Blogpost durfte sie Sina Martin, Gründerin von Bärenkind-Wollüberhosen, interviewen (hier geht’s zum Interview).
Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun auch die Wollüberhose dieses sehr nachhaltig orientierten Unternehmens testen durften.

Über Bärenkind

Über Bärenkind:

Bärenkind ist ein Online-Stoffwindelshop und gehört zur Manufaktur Martin Bären in Sonneberg (Thüringen). Im Ladengeschäft der Manufaktur wurde aufgrund der Nachfrage inzwischen ein Stoffwindel- & Kindersachenbereich eingerichtet. Das Traditionsunternehmen stellt seit rund 100 Jahren Teddybären in Handarbeit her. Geschäftsführerin Sina Martin wagte nach der Geburt ihrer zweiten Tochter im Juni 2019 den Sprung zur Wollwindel. Ihre ältere Tochter wickelte sie noch mit Wegwerfwindeln. Gegen Ende der Wickelzeit hatte sie eine Test-Stoffwindel gekauft und war dann so angetan, dass sie ihre zweite Tochter von Anfang an mit Stoff statt Plastik wickelte.

Neben Wollwindeln näht Bärenkind auch Kleidung und Accessoires für Kinder und hat Produkte rund um die Pflege von Wollprodukten und -windeln im Sortiment. Auf ihrem Blog gibt Sina Martin Tipps rund ums Wickeln mit Wollwindeln.

Besonders ist, dass der Shop immer Wollwindeln zum Sofort-Kauf vorrätig hat. Neben den Überhosen gibt es inzwischen auch eine Wollschlupfhose sowie eine Höschenwindel (je anderer Hersteller) sowie eigene Saugeinlagen im Sortiment. Zur Pflege der Wollprodukte bietet Bärenkind eigenes Lanolin an.

Wollüberhosen

Allgemeines zu Wollüberhosen:

Wer sein Kind mit möglichst natürlichen Materialien wickeln und dabei auf Plastik verzichten möchte, hat mit Wollüberhosen eine nachhaltige Alternative zu Überhosen mit PUL-Beschichtung. Der Innenstoff besteht aus Wolle – gefettet bietet dieser einen Nässeschutz. In unserem E-Book findest Du eine Anleitung zum Fetten. Als Außenstoff wird meist Baumwolle (Jersey), Leinen, Wollseide oder Tragetuchstoff vernäht. Bis auf Snaps und Gummis sind Wollwindeln plastikfrei.

Woll-Überhosen kann man im Gegensatz zu PUL-Überhosen sogar mehrere Wochen lang verwenden. Denn Wolle reinigt sich selbst. Kommt sie mit Urin in Berührung, reicht es, sie zwischen den Wickelintervallen zu lüften. Daher muss man sie insgesamt seltener waschen. Wenn, dann allerdings per Hand oder im Wollwaschgang. Stuhl sollte sofort ausgewaschen werden. PUL-Überhosen beginnen spätestens nach vier bis fünf Mal tragen zu müffeln und sollten in die Wäsche.

Dank der natürlichen Materialien sind Wollwindeln die atmungsaktivsten unter den Stoffwindeln. Auch hinterlassen sie weniger Abdrücke. Wolle punktet zudem mit ihrer Temperatur regulierenden Funktion. Das heißt: Im Sommer wirkt sie kühlend, im Winter wärmend. Wollseide besitzt sogar einen natürlichen UV-Schutz.

Genauso wie PUL-Überhosen kann man Wollüberhosen mit Saugmaterial nach Wahl füllen.

Bärenkind hat derzeit drei Einlagen im Sortiment:

  • einen Frottee-Liner, der als oberste Schicht auf dem Saugmaterial als gute (Muttermilch-)Stuhlbremse dient
  • einen Hanf-Bambus-Liner, der als Booster als unterste Schicht in der Überhose die Saugkraft verstärkt
  • eine Falteinlage aus Bambus-Hanf-Fleece, die man einzeln oder in Kombination mit anderen Einlagen verwenden kann.

Tipp: Damit Wollüberhosen nicht auslaufen, sollte das Saugmaterial genauso breit wie die Überhose sein. Sind die Einlagen schmaler, können sie beim Tragen zusammenknautschen und der Urin läuft auf der gefetteten Wollfläche wie auf einer Rutschbahn aus der Windel. In diesem Video zeigen wir, wie man Saugmaterial auslaufsicher in eine Wollüberhose legt.

Überhose gefüllt mit einer Höschenwindel von Petit Lulu.
Materialien

Materialien:

Abgesehen von den Snaps bestehen die Bärenkind-Windeln nur aus natürlichen Materialien: außen aus einem Baumwoll-Jersey, fast alle Stoffe sind aus Bio-Baumwolle mit fünf Prozent Elasthan und mit Bärenmotiven, und innen aus einem feinem, weichen Wollstrick oder Wolljersey mit Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) und mulesingfrei. Der Hauptnässebereich ist doppelt vernäht.

Bärenkind stellt Überhosen mit Beingummis und mit Wollbündchen her. Letztere sind ebenfalls aus mulesingfreier Wolle (kbT). Überhosen mit Wollbündchen eignen sich gut für Babys und Kleinkinder, die allergisch auf Beingummis reagieren (siehe ABC: Gummiallergie).

Unser Exemplar hat einen weichen Außenstoff aus Bio-Jersey. Rein optisch ist das Modell „Bärenparty“ ein echter Hingucker. Wie bei fast allen Bärenkind-Windeln, zieren Bären in jeder Couleur die Außenstoffe. Die „Bärenparty“-Windel kommt in herbstlichen Brauntönen daher und zum Feierbären gesellen sich noch Hase und Katze. Das Inlay ist aus einem feinen Wollstrick (kbT). Die Beinöffnungen schließen nicht mit Gummis ab, sondern mit Wollbündchen (kbT), die sich individuell ans Bein schmiegen. Snaps zum Verstellen der Leibhöhe sind daher nicht nötig. Die Bündchen sind schön breit.

Insgesamt ist die Windel hochwertig verarbeitet und wirkt robust.

Tipp: Beim Fetten sollten die Wollbündchen nicht direkt mit der heißen Lanolinemulsion begossen werden. Entweder man gibt die komplette Emulsion ins Wasser und legt die Wollüberhose mit der Innenseite nach unten oder man gießt einen Teil auf die Hauptnässezone und den Rest ins Wasser und legt die Wollüberhose hinein. Hitze kann die Bündchen (das darin enthaltene Elasthan) langfristig beschädigen und das Material spröde werden lassen, sodass die Bündchen ausleiern.

Überhosen mit Wollbündchen sollten unbedingt liegend trocknen, damit die Bündchen auf Dauer nicht ausleiern.

Saugfähigkeit

Saugfähigkeit:

Stoffwindelüberhosen sind in der Regel nicht saugfähig, da kein Saugmaterial eingearbeitet ist. Dennoch: Hat sich das eingelegte oder ums Kind gewickelte Saugmaterial bereits mit Urin vollgesaugt, hat Wolle Kapazität, um etwas Flüssigkeit aufzunehmen (dies ersetzt dennoch keine Einlagen & Co.!) Wolle hat glücklicherweise eine selbstreinigende und antibakterielle Wirkung. Ist etwas Urin in die Wolle gelangt, kann man die Überhose auslüften und weiterverwenden. Bei einer vollen Ladung Pipi sollte man die Windel lieber waschen. Mehr Infos dazu findest du in unserem E-Book.

Made in Sonneberg
Passform

Passform:

Die Bärenkind-Windel gibt es in den Größen Newborn (ab Geburt bis ca. 6,5 kg) und Onesize (ab ca. 6 kg bis zum Ende der Wickelzeit). Wir haben zum Testen ein Exemplar in der Größe Onesize bekommen. Mit Beinbündchen wirkt sie auf den ersten Blick breiter. Doch das täuscht: Der Schnitt ist wirklich schmal und die Bündchen schmiegen sich gut an die Oberschenkel und passen sich individuell dem Beinumfang an. Druckknöpfe fehlen daher in der Leibhöhe. Auch die Modelle mit Beingummis kommen ohne Snaps in der Leibhöhe aus. Die Windel sitzt in der Leibhöhe recht niedrig und isgesamt hüftig. Die Überhose hat eine leichte, wannenartige Vertiefung. Dadurch schmiegt sich das Saugmaterial gut in die Windel.

Die Windel hat eine leichte wannenartige Vertiefung.

Insgesamt fällt die Wollüberhose schmaler als die Windeln anderer Labels aus. Dafür ist sie unheimlich dehnbar und passt sich individuell der Kindesstatur sehr gut an, wie sich in der Praxis zeigt.

Im Flügel ist an der Vorderseite ein offener Snap angebracht, sodass man die Windel bei sehr schmalen und noch kleineren Kindern enger zuknöpfen kann. Das macht die Wollüberhose sehr flexibel und ermöglicht ein Tragen bei zarten bis hin zu speckigeren Kindern.

Überhose zum Snappen mit offenem Druckknopf, um die Windel enger zu schließen.
Praxis

In der Praxis:

Als die „Bärenparty“-Windel eintrudelte, war mein nicht ganz fünf Monate altes Babymädchen ca. 6,5 kg schwer und um die 65 cm groß (Kleidergöße 62-68). Auf den ersten Blick fand ich die Windel recht groß. Am Baby sah das schon anders aus: Sie sitzt super. Zwar schlossen die Beinbündchen nicht ganz ab und standen etwas vom Beinchen ab, doch sie erwiesen sich als auslaufsicher – auch bei wenig Saugmaterial wie nur einer Einlage oder Prefold. Abdrücke haben sie keine hinterlassen.

Trotz schlanker Beine lasse ich am Bauch generell mehr Platz, weil meine Tochter zu einem Blähbauch neigt. Die Flügel der Bärenkind knöpfe ich asymmetrisch am zweiten und dritten Snap zu, sodass noch zwei (bis sogar drei) Finger zwischen Bauch und Bund passen. Ich knöpfe lieber großzügiger, denn so kann ich die Windel gut schlupfen. Mein Kleine mag wickeln nicht, außer auf dem Schoß. Vorgeknöpft kann ich ihr die Wollüberhose wie eine Unterhose anziehen.

Meine Tochter mag Windeln generell nicht so gerne, weshalb wir „windelfrei“ praktizieren und Windeln als Back-up einsetzen. In die Überhose von Bärenkind kam und kommt nach wie vor daher dünneres oder wenig Saugmaterial wie Einlagen und Falteinlagen – alles ohne Booster. Entsprechend macht die Bärenkind-Windel ein schlankes Paket. Zum Testen habe ich die Überhose großzügiger gefüllt und geboostet. Trotzdem bleibt der Windelpo eher schlank ebenso wenn man Mullwindeln direkt ums Kind wickelt, auch geboostet.

Kleinere, schmale und dünne Höschenwindel wie z.B. von Petit Lulu, Glückswindel, Little Lamb oder die Pull-up-Höschenwindel von Veru passen locker drunter. Größere und dickere Höschenwindeln – klassische Nacht-Höwis, wie von Anavy* in der Größe Onesize passt ungeboostet gerade so noch drunter. Man muss sie gut unter die Überhose schieben. Allerdings trägt sie recht dick auf, im Sitzen steht die Überhose ein Stück vom Rücken ab und unter den Fügeln spitzelt die Höwi minimal hervor. Die Flat-Wrap von Glückswindel und die Höschenwindel OS von Mommy Mouse sind zu breit, Ella’s House und Popolini sind zu wuchtig.

Anfangs waren die Beinbündchen für mein Mädchen ungewohnt. Das merkte ich daran, dass sie sich plötzlich nicht mehr drehte und rollte. Doch das hat sich schnell gegeben. Der schmale Schnitt schränkt die Mobilität nicht ein, meine Tochter drehte und rollte sich wieder wie gewohnt. Der Test endet, als meine Kleine sieben Monate alt, ca. 70 cm und 8 kg schwer ist (Kleidergröße 74). Der Hüftumfang beträgt 40 cm. Sie sitzt, krabbelt und steht – auch hier schränkt sie die Überhose nicht ein. Die Beinbündchen liegen nach wie vor nicht an, die Überhose ist aber immer noch auslaufsicher. Das Saugmaterial verrutscht nicht.

Zwischenzeitlich probierte Lydia aus dem Autorinnenteam die „Bärenparty“-Windel an ihrer knapp eineinhalbjährigen Tochter aus. Sie ist ca. 75 cm groß, 11,4 kg schwer (Kleidergröße 86-92), insgesamt kräftiger und hat dickere Oberschenkel. Auch hier gab es anfangs eine leichte Skepsis, wenn auch umgekehrt: Lydia erschien die Überhose recht klein und war erstaunt, dass sie ihrer Tochter gut passte – dank des dehnbaren Materials und der Beinbündchen. Gefüllt war die Windel hauptsächlich mit Mullwindeln kombiniert mit Einlagen und Booster, Falteinlagen mit Einlagen und Booster oder mit dünnen Tageshöschenwindeln, etwa von Huda und Little Lamb. Generell rät auch Lydia zu schmaleren, dünnes Höwis ohne Rüschen und (eingenähte) Booster zu verwenden.

Sowohl bei Lydias Tochter als auch bei meiner bildete die Windel oberhalb der Snaps bein Tragen eine Falte. Diese entsteht durch das Vernähen bzw. eine Verstärkung in der Überhose und ist unbedenklich. Flüssigkeit tritt keine aus und der Bauch kommt durch die „Raffung“ mit den Snaps nicht in Berührung.

Die Herstellerin empfiehlt die Wollwindel bis zum Ende der Wickelzeit. Im Schnitt ist dies zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr. Spaßeshalber testete ich die Bärenkind-Überhose an meinem zweidreiviertel Jahre altem Sohn. Mit 98 cm und 14 kg ist er recht groß und schlank, Hüftumfang knapp 50 cm. Die Überhose passt mit einer XKKO-Prefold in der Weite gerade noch so, die Windel ist mit den äußersten Snaps verschlossen. Beim Rennen hat sich ein Snap geöffnet. In der Leibhöhe sitzt sie super. Mit mehr Saumaterial sollte die Windel nicht mehr gefüllt sein.

Vergleiche

Vergleich mit anderen Wollüberhosen:

Vom Schnitt und Sitz ist die Bärenkind-Überhose der Wollwindel von Julicia sehr ähnlich. Beide sind  fast gleich schmal und sitzen in der Leibhöhe recht niedrig, einzig die Flügel der Bärenkind-Windel sind kürzer. Durch die Wollbündchen wirkt sie breiter. Gleich sind der Bärenkind- und Julicia-Windeln ebenfalls die fehlenden Snaps in der Leibhöhe. Julicia setzt hier auf verstellbare Beingummis, um Größe des Beinausschnitts zu regulieren.

Noch schmaler ist die MalejaBio Wollüberhose in Slim und die Überhose von Kaschmirkonfetti.

Etwa gleich lang sind Bärenkind und Wikkelkinner, letztere ist etwas breiter, aber nicht viel.

Deutlich breiter fallen Wollüberhosen von Windelinge, Emilino und Boo&Boo aus – ebenso die Onesize von MalejaBio, allerdings ist diese viel kürzer.

Größen und Preis

Größen und Preis:

Newborn:

Überhosen in Neugeborenen-Größe gibt es mit Beingummis oder Wollbündchen, tragbar ab Geburt bis ca. 6,5 kg. Preis 36-37 Euro

Onesize:

Die Überhosen in der Größe Onesize können ab ca. 6 kg bis zum Ende der Wickelzeit benutzt werden. Preis: 38-40 Euro

Resumee:

Die Bärenkindüberhose mit Wollbündchen ist eine Windel mit positivem Überraschungseffekt.

Dank der Beinbündchen und des dehnbaren Baumwoll- und Wollstricks erweist sie sich als sehr flexibel und passt von schlank bis speckig. Wir empfehlen die Windel besonders für (Falt)Einlagen, Mullwindeln und Boostern – gerne kombiniert – und für schmale und dünnere Höschenwindel mit schmalen Flügeln, am besten ohne zusätzliche Einlage. Für breitere, größere und voluminösere Höschenwindeln eignen sich größere Wollüberhosen, etwa von Boo & Boo, besser. Wer nachts mit weniger Saugmaterial gut auskommt, kann gerne zur Bärenkind-Überhose greifen.

Laut Beschreibung passt die Windel bis zum Wickelende. Doch bei sehr großen oder deutlich kräftigeren Kindern könnte die Überhose knapp werden, gerade wenn man mehr Saugmaterial in die Windel füllen möchte. Hier sollte man lieber auf weniger Saugmaterial und kürze Wickelintervalle setzen. Letzteres empfiehlt sich ohnehin für ein achtsames Wickeln. Liegt das Saugmaterial richtig in der Überhose und sitzt die Windel passgenau am Kind, läuft diese nicht aus. Die Beinbündchen umschließen die Oberschenkel, schränken aber keineswegs die Mobilität ein.

Obwohl es sich um keine Abhaltewindel handelt, kann man die Bärenkind-Wollüberhose gut als Back-up bei „windelfrei“ verwenden. Durch ihre Elastizität lässt sie sich bei Babys und schlanken Kindern gut schlupfen. Gerade bei mobilen und wickelunfreudigen Kindern ist das ein Vorteil. Allerdings sollte die Windel nicht zu knapp verschlossen sein und es sollte dadurch keine Spannung entstehen. Die Snaps könnten sich so leicht öffnen und der Schlupfeffekt wäre weg.

Die Überhose ist mit einer Höschenwindel von Petit Lulu ohne Booster gefüllt.

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